Zweimaliger EM-Teilnehmer…

Posted: 27. Mai 2012 in Allgemeines

…so werde ich mich nach Absolvieren der Challenge Kraichgau in zwei Wochen, sowie meinem Saisonhiglight in Frankfurt schimpfen dürfen.
Die Challenge Kraichgau erhielt dieses Jahr nachträglich den Status der Europameisterschaft über die Halbdistanz, der Ironman in Frankfurt ist schon seit Jahren Austragungsort der Ironman EM.
Ich freue mich schon, mit zahlreichen Welt- und Europameister an der Startlinie zu stehen. Etwas, das es wohl in keiner anderen Sportart gibt :-)


3,8!

Posted: 23. Mai 2012 in Training

Gestern wollte ich eine weitere Schlüsseleinheit im Training machen. Und zwar die komplette Distanz von 3,8 km schwimmen, die mich als Auftaktdisziplin in Frankfurt erwartet.
Die Einheit absolvierte ich im ziemlich leeren Leobad. Die Bahnen waren auch abgesperrt, der Neopren übergestreift (wenn schon Generalprobe, dann richtig!) also konnte ich in Ruhe meine Bahnen drehen. Die ersten 1000 m lief es noch nicht so flüssig, das kam dann jedoch Stück für Stück. Bei ca. 1,5 km hatte ich dann noch 2 Mitschwimmer auf der Bahn, die ich öfters überholte. Leider landete bei einem dieser Überholvorgänge mein Fuß im Gesicht meines Schwimmkollegen, ich habe mich sofort entschuldigt. Er meinte, es sei nicht schlimm gewesen- da war ich dann auch erleichtert. Kurz vor Schluss blickte ich nochmals auf die Uhr: Die zeigte 1:01 Std. an! Das motivierte mich, die letzten Meter nochmals die Schlagzahl zu erhöhen. Nach 1:07:32 h blieb die Uhr stehen. Durch diese Zeit habe ich mal einen Anhaltspunkt für den Ironman. Dort sollte es dann noch etwas schneller gehen…

Frisch geduscht ging es heim, die nächste Einheit stand an: Ein Grundlagen-Lauf über 1,5 Std. Die ersten Meter lief ich langsam an, das Schwimmen steckte ja schon in den Knochen. Nach 2 km dann spielten die Beine von Anfang bis Ende super mit, was ich nicht erwartet habe. Irgendwann müssen sie doch mal streiken… ;-) Aber umso besser!

Swim: 3:00 Std.
Bike: 9:35 Std.
Run: 3:44 Std.

Wo sind die ganzen Kilometerangaben hin? Ganz einfach: Weg! Ich werde nun nur noch meine absolvierten Wochenstunden posten. Was bringt es, wenn ich 100 km im GA1-Tempo auf dem Rad fahre? Genau: Zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr viel, da es jetzt auf die Zielgerade in der Ironman-Vorbereitung geht. Qualität geht im Training über Quantität. Also wird gekoppelt, Kraftausdauer und längere Einheiten trainiert. Die Mischung macht’s!
Eine ruhigere Woche liegt hinter mir. Laufen tat diese Woche verdammt weh, deshalb habe ich eine lange Einheit lieber ganz ausgelassen. Auch beim Schwimmen hatte ich diese Woche nicht so viel Zeit wie bisher. Einzig auf dem Rad habe ich ordentlich Kilometer geschrubbt und ich bin sehr zufrieden mit der Ausbeute :-)

Schon Mitte der Woche fragte mein Namensvetter und Kumpel Patrick, ob wir nicht heute mit den Rennrädern an die Erzgrube bei Altensteig fahren. Ich war sofort Feuer und Flamme.
Seine ganze Familie verbrachte dort den Sonntag, um eine Segelregatta zu fahren und das Tolle war, dass wir ihnen unsere Neoprenanzüge und sonstige Ausrüstung mitgeben konnten. Das Schwimmtraining war nämlich ebenfalls eingeplant.
Gegen 10 Uhr ging es in Renningen los, bevor wir schon nach rund 2 Stunden unser Ziel erreichten.
Sofort ging’s ans Anziehen der Neos, was sich beim Betreten des Wassers als goldrichtig erwies. Wirklich warm war das Wasser nämlich nicht…
Wir zogen eine größere Runde immer die Bojen im Blickfeld, sowie die kreuzenden Boote, denen wir tunlichst aus dem weg gingen, äh.. schwommen!
Nach einer Weile war das Wasser dann auch dank des aufgeheizen Körpers nicht mehr ganz so kalt :-)

Als die Schwimmeinheit vorüber war, wurden wir noch ein wenig von Patrick’s Eltern verköstigt. So ging’s mit neuer Energie wieder Richtung Heimat. Der Gegendwind blies uns ordentlich entgegen. Kurz nach Wart machten wir noch einen Schlenker.
Wir zweigten direkt Richtung Rotfelden ab, wo es deutlich schöner zum Fahren und obendrein ruhiger war.
Über eine tolle Abfahrt landeten wir schlussendlich in Wildberg. Nun war der Weg nicht mehr weit in die Heimat.
Daheim kam dann ein schöner Sonnenbrand auf dem Rücken zum Vorschein, der schöne Streifen meines Tria-Tops hinterlies…

Vielen Dank an Patrick’s Family für die Logistik und Verpflegung! Und Dir Patrick Danke für’s Mitfahren! :-)


Meine neuste Errungenschaft habe ich ja im letzten Post schon einmal angekündigt. Nun kam sie gestern bei mir an.
Tataaaaaaaaaa….. Der Garmin Forerunner 31o XT!

Braucht man denn so ein klobiges Ding am Handgelenk? Meine Antwort ist: JA!
Bisher nutzte ich die F11 von Polar, die ja auch nicht schlecht ist. Doch mir fehlten einfach ein paar wichtige Funktionen.
Ich suchte in erster Linie eine Uhr, die GPS-fähig ist, denn Trainingsstrecken musste ich bisher umständlich über Gpsies errechnen.
Desweiteren sollte sie wasserdicht sein. Und zwar nicht nur spritzwassergeschützt oder bis einen Meter Tiefe. Der Forerunner 310 hat eine Dichtigkeit bis 50 m- sicher ist sicher!

Da ich auf dem Rad den Garmin Edge 705 nutze, kann ich von diesem den Pulsgurt gleich mitnutzen.
Bedientechnisch ist der Forerunner ähnlich aufgebaut wie der Edge. Sprich: Keine lange Eingewöhnungszeit.

Viele GPS-Uhren haben eine Akkulaufzeit von max. 8 Stunden. Die hält jedoch keinen Ironman durch, zumindest bei mir.
Die Kiste von Garmin hingegen läuft rund 20 Stunden am Stück!

Trainings-Auswertungen mache ich mit Ascent auf dem Mac. Praktisch ist, dass hier nicht nur mein Edge kompatibel ist, sondern auch der Forerunner (und zwar drahtlos). Mit einem Klick sind die Daten gespeichert und am Bildschirm abrufbar.

Ansonsten bietet der Forerunner sämtliche Infos zu gelaufenen Höhenmetern, Kalorienverbrauch (wer’s braucht…), Herzfrequenz usw.

Heute habe ich ihn erstmals getestet und wurde bis auf die Neigungsanzeige, die falsche Werte anzeigte, nicht enttäuscht.
Der anfängliche Satellitenempfang war schnell abgeschlossen. Auf meiner 10 km-Runde durchquerte ich Wege mit dicht bewachsenen Bäumen. Das GPS-Signal wurde hier trotzdem problemlos empfangen.
Ein ordentliches Teil, das mich zukünftig bei meinem Weg nach und in Frankfurt unterstützen wird.
Einen ausführlichen Test gibt’s auch hier

 

Swim: 7,2 km (3 Einheiten)
Bike: 231,0 km (4 Einheiten)
Run: 64,0 km (4 Einheiten)

Was für eine Woche! Die Kilometer und Trainingsstunden sind wieder ordentlich gestiegen. Bei besserem Wetter wären wahrscheinlich noch ein paar mehr dazugekommen.
Highlights waren für mich die MTB-Tour mit Freunden rund ums Bärenschlössle, um auch mal wieder Spaß auf den Trails zu haben, anstatt endlos Kilometer zu schrubben.
Dann natürlich meine 3-Stunden-Einheit Laufen. Vor Jahren dachte ich noch “das halte ich nie im Leben durch”.
Durch Trainingsfleiß wurde ich vom Gegenteil überzeugt und bin froh, solch eine Schlüsseleinheit gemacht zu haben.
Weiterer Höhepunkt war das Knacken der 17 min.-Marke beim 1000m-Schwimmtest.
Beim sonntäglichen Radtraining waren die Beine dann bleischwer, der Wind tat sein Übirges. Da kam der Ruhetag wie gerufen.
Und diese Woche soll ja noch mein neuestes Spielzeug zu mir nach Hause kommen, auf das ich mich schon diebisch freue :-)

Playlist Mai 2012

Posted: 13. Mai 2012 in Playlist

Max Herre – 1ste Liebe
Schon ein paar Jährchen alt, aber immer noch perfekt und vielsagend!

Mark Knopfler & Emmylou Harris – This is us
Der Gittarengott beschert mir meinen momentanen Ohrwurm

AC/DC – Back in black
Ganz großes Kino!


The Avalanches – Since I left you
Ob auf dem Single-Trail oder beim Chillout, einfach klasse. Und ein nettes Video ebenfalls.

Fort Minor – Remember the name
Zweit-Band des Linkin Park-DJs Mike Shinoda. Bei harten Lauf-Einheiten der absolute Bringer!

Coldplay – Fix you
Gänsehaut pur ab 2:26 min. …

Room 77 – Hope
Ex-Bayern-Profi Andi Görlitz kann Gitarre spielen, kaum zu glauben!

Toten Hosen – Tage wie diese
Nicht mehr lange bis zum 8. Juli…

Guns’n’ Roses – Knocking on heavens door
Mit Slash waren die Gunners einfach noch gut…

Everlast – Ends
Country + Hip-Hop: Läuft!

Alles neu macht der Mai!

Posted: 11. Mai 2012 in Training

Heute morgen ging’s zum Kacheln zählen ins Schwimmbad. Schon vorher war klar, dass es heute schneller gehen musste, da ich früher in die Arbeit musste. Ein 1000m-Test war drin. Dummerweise habe ich die Stoppuhr vergessen. Also orientierte ich mich an der Schwimmbad-Uhr.
Nach den ersten 500m war ich für mein Empfinden sehr fix unterwegs, überzockt hatte ich nicht. Die letzten 500 liefen ebenfalls wie geschmiert.
Ein Blick auf die Uhr und großes Erstaunen: 16:xx min., was bedeutete: Bisherige Bestzeit geknackt! Toll wären natürlich noch die dazugehörigen Sekunden gewesen… Die beiden Rosinenbrötchen zum Frühstück waren trotzdem verdient. ;-)

Direkt nach Feierabend schlüpfte ich in die Laufschuhe, um meine erste Schlüsseleinheit meine Laufen zu starten, was hieß: 3 Stunden am Stück.
Den ganzen Tag freute ich mich irgendwie schon darauf, die Sonne zu genießen. Und die knallte bei 27 °C erbarmungslos auf mich runter. Ich war froh um jeden Meter Schatten, den ich erstmals im Glemstal fand. Anschließend ging’s weiter Richtung Silberberg und Eltingen, wo ich im Leobad kurz die Fläschchen meines Trinkgurts füllen konnte (vielen Dank an die nette Kassiererin!).
Im Krummbachtal war ich froh, nach langem Laufen in der brennenden Hitze wieder Schatten vorzufinden. Nochmals ein kleiner Tankstopp in der Waldgaststätte und ab Richtung Waldfriedhof Gerlingen und Schloss Solitude.
Nach langem Bergab im Gerlinger Wald drehte ich noch ein paar Meter extra, um die 3 Stunden vollzubekommen. Es wurden dann knapp über 30 km.

Fazit: Ich weiss nun noch genauer, was am 8. Juli auf mich zukommt und ich hatte es mir schlimmer vorgestellt. Das wird es dann sicher, wenn noch 3,8 km Schwimmen und 180 km auf dem Rad dazukommen.
Neue Bestzeit beim Schwimmtest und den 3 Stunden-Lauf durchgehalten: Der Monat Mai gefällt mir! :-)

Swim: 7,4 km (3 Einheiten)
Bike: 179,0 km (3 Einheiten)
Run: 31,0 km (2 Einheiten)

Es geht wieder langsam aufwärts mit den Kilometern beim Laufen. Die Verletzung im Fuß ist soweit weg. Muss nur noch das Wetter besser werden. Bei Schauer auf Rad Kilometer sammeln ist einfach beschwerlicher als bei gutem Wetter ;-)

Saisonauftakt in Calw

Posted: 5. Mai 2012 in Allgemeines, Wettkampf

…jedoch ohne mich. Die ganze Woche verfolgte ich den Wetterbericht fürs Wochenende, der ordentlich Regen vorhersagte.
Also beschloss ich, weiterhin mein Training durchzuziehen und den Wettkampf schlussendlich abzusagen.
Was bringt mir ein Sprinttriathlon, wenn ich mir dabei beim Wechsel vom Schwimmen aufs Rad eine Erkältung zuziehe oder womöglich in der Abfahrt auf regennasser Fahrbahn stürze? Richtig, gar nichts!
Der Wettkampf wäre allerhöchstens gut gewesen, um Wettkampfluft zu schnuppern und Tempohärte zu bekommen.
Die Woche über habe ich dann lieber ordentlich trainiert.

Ganz untätig war ich in Calw dann aber doch nicht. Ich feuerte stattdessen befreundete Triathleten an :-) Besonders am steilen Schlussanstieg der Radstrecke, dem Öländerle, kam das gut an. Vorallem, weil der leichte Nieselregen mittlerweile in einen starken Schauer überging. Spätestens da war ich froh, dass ich nicht gestartet bin.
Ich steige damit erst beim Triathlon in Heilbronn in die Wettkampfsaison ein.