3 Kommentare zu “Nie mehr auf dem Trockenen sitzen!

  1. High!

    …dachte mir anfänglich auch, diese Aerobottles wären die „All in Wonder“-Lösung. Hab mir natürlich auch eine zugelegt. Weil theoretisch logisch. Praktisch hab ich das Ding vielleicht 2x benutzt.
    An jeder Bodenwelle schwappt das Liquid trotz diesem Lamellenverschluß raus, trinkt man während der Fahrt und passiert eine Unebenheit (sieht man bei 40km/h ja zu spät) rammt sich der Trinkhalm in den Gaumen. Und auf diese Form des Schmerzes kann selbst ein Ironman in spe verzichten….;-)

    Bin dann auf die herkömmliche Trinkflasche zwischen den Extensions umgestiegen. Total praktisch beim Wettkampf. DIe Energienahrung in Form von Gels oder Malto befindet sich in einer 1L Bottle im Rahmendreieck (400g Malto + 50g Proteinzeugs + Wasser), das Wasser zum runterspülen schnappt man sich an der Labe. alle 15min mal trinken und fertig. Bei der gewöhnlichen AeroAction-Konsequenz völlig wurscht. Oder fährst du bereits mit Aerohelm und so in der 40km/h-Plus-Liga? Kein Umgefülle während der Fahrt, keinen aufgeschlitzen Gaumen, keine Schlabberei am Bike…

    Gruß

    der max

    • Ich bin gespannt, wie das Teil in der Praxis ist. Habe im Internet nur Gutes gelesen und dass die Sache mit Überschwappen gelöst sei. Trinkflasche zwischen den Extensions wollte ich nicht. Hast Du einen Tipp, wie und wo ich Gels verstaue? Kann am Rahmen vorne leider keine Oberrohrtasche aufgrund integrierter Gabel montieren…

      • Naja, wenn man im Internet nach „guten Erfahrungen“ sucht, wird man diese ebenso finden als ob man nach „schlechten Erfahrungen“ sucht. Ich verdamme diese Aerobottles nicht, sie scheinen wirklich praktisch zu sein, speziell der Ansatz „man vergisst nicht auf´s trinken“ klingt verlockend. Aber mal ehrlich, wenn man dazu neigt auf´s trinken zu vergessen, hat man sich höchstwahrscheinlich beim Wettkampf nicht 100% unter Kontrolle und lässt sich von anderen Wettkampfteilnehmern ablenken/herausfordern….egal….

        Mach dir bezüglich deiner Verpflegung für den Radsplit wirklich Gedanken für eine praktikable Lösung. Freilich sieht es nach einem gewissen „Standard“ aus, wenn jedes 2te Rad mit 5 Flaschen und 10 Gels sowie jeder Menge Täschchen und Beutelchen bestückt ist, um die Versorgung auf alle Fälle sicherzustellen.
        Nimm dir mal ein Beispiel am Raelert. Der fährt ständig mit seiner 1L-Powerbarflasche im Rahmendreieck Glanzzeiten auf Langdistanzen. Klar liegts auch an den Beinen und am Bike, aber weniger ist da mMn manchmal mehr. Bin mir sicher dieser Raelert hat in seiner Bottle hochkonzentrierte Energie in Form von Gels etc., welche er ob der hohen Konzentration einfach mit Wasser oder Iso von der Labestation verdünnt, damit das Zeug auch richtig wirkt. Kein Oberrohrtäschchen, keine Flaschen hinterm Sattes, ja nicht mal Bottles zwischen den Extensiones. Wahrscheinlich fährt der Typ derart schnell von Labe zu Labe, daß er gar keine Wasserflasche am Lenker mitführen muss…..
        Versuch dir mal im 20min-Rythmus am Bike ein Gelsackerl einzuverleiben, ohne merklich an Speed zu verlieren und die Umwelt zu belasten. Dieses Gepfrimel an Sackerl und Riegel ist wohl derart suboptimal, klebrig und unpraktisch, daß dir ganz schnell der Spaß am radeln vergeht, wenn deine Hände und Arme von dem Zeug schier am Lenker festkleben.

        Also, mach mal eine Hochrechnung, wie viel Kohlenhydrate du beim Bikesplit brauchst. Mehr wie 80g pro Stunde kann man scheinbar eh nicht verstoffwechslen. Du rechnest mit einer Bikezeit von 5h. Also 80g mal 5h ergibt 400g Kohlenhydrate. Ein Gelsackerl hat glaub ich an die 27g Kohlenhydrate als Inhalt. Da kommst du dann gut und gerne auf ca. 15 Gels, die du rythmisch zu dir nehmen solltest, um nicht am Pannenstreifen mit empty fuel auslaufen zu müssen. Besser als 15 Sackerl während der Fahrt zu öffnen ist freilich, diese aus der Energiebottle zu saugen. die 15 Gels in die Rahmendreieckflasche füllen, 5-7g Kochsalz dazu (wenn nicht schon in den Gels ausreichend drin), etwas Eiweiß für die vorbeugende Muskelregeneration und fertig. Den Rest mit Wasser auffüllen, damit der Sirup trinkbar wird.

        In der ersten halben Stunde nach dem Schwimmen trinkst du nur Wasser, welches du dir an der ersten Labe schnappst. Erst dann beginnst du mit deinem Verpflegungsmarathon. Alle 15min 2-3 Schluck aus der Energiebottle gefolgt von 200-250ml Wasser. Wenn die Wasserflasche lehr ist, nimm dir an ner Labe ne neue. Ironman´s sind scheinbar eh mit dem Schlaraffenland zu vergleichen, zumindest was die Verpflegung angeht. Das alles geht sogar mit einer Hand, die andere bleibt am Lenker. Keine Kleckerei, keine Umfüllen in strömungsgünstige Bottles alles einfach-einfach-einfach.
        Natürlich kannst du dir zur Sicherheit aus deinem Wechselsack einen Riegel mitnehmen, wenns mal was anderes sein darf als dieser klebrige Sirup. Aber mMn kann man für einen 5h-Bikesplit durchaus mal auf Diverse Delikatessen verzichten, zumal du nach dem Ironman sowieso wie Gott in Frankreich völlern wirst 😉

        Beim Marathon kann man eh alle 2-3km ein Gel und Wasser fassen, da braucht man im Normalfall nicht mal nen Trinkgurt…..

        Alles Gute!

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