Mein Weg

Hallo Sportsfreunde,

mein Name ist Patrick Ehmann, fast jeder im Freundes- und Bekanntenkreis nennt mich jedoch Paddi.
Wie der Titel meines Blogs schon verrät, geht es hier hauptsächlich um mein größtes Hobby, dem Triathlon.
Schon früher habe ich einige Sportarten ausprobiert: Fussball, Basketball, Schwimmen… Aber so richtig gefunden habe ich nicht, wonach ich gesucht habe.

Im Sommer 2004 fing ich an, ab und zu mit dem alten Stahlrenner meines Vaters auf Tour zu gehen.
Erst 2007 wurde ich dann entgültig vom Radvirus befallen, nachdem ich mich für den Alb Extrem-Marathon auf der Alb anmeldete,
den ich nach 220 km und 3500 Höhenmetern erschöpft, aber glücklich finishte.

 

In Jahr 2008 nahm ich erstmals mit einem Freund spasseshalber an einem Sprint-Triathlon teil.
Zusammenfassung: Im Schwimmen ganze 2 Bahnen Kraul geschafft und viel Wasser geschluckt. Aufholjagd auf dem Rad und beim Abschließenden Lauf gelitten. Die Krönung: Falsch abgebogen und nach 2,5 km im Ziel – Disqualifikation 😀
Ansonsten fuhr ich lieber in jeder freien Minute Rad, als nochmals an einem Triathlon teilzunehmen…

 

Ende 2009 wurde ich dann dank eines damaligen Kollegen und guten Freundes vom Triathlon angefixt.
Er bereitete sich auf den Ironman in Frankfurt vor und das machte mich neugierig.
Andererseits: Bei schlechtem Wetter hatte ich auch nicht immer Lust, mit dem Rad nach draußen zu gehen. Und der Rollentrainer kann sehr öde sein… 2 zusätzliche Disziplinen sorgen für immense Abwechslung!

Trotzdem war aller Anfang schwer: Im nassen Element bereitete ich meiner Trainerin Kopfzerbrechen und noch heute müssen wir beide darüber lachen, wie ich mit Müh‘ und Not eine Bahn Kraul schwamm, ohne komplett abzusaufen 😉
Nach Finishen von Sprintdistanzen (wo in Steinheim sogar ein 2. Platz in der AK raus sprang) und als Höhepunkt der Olympischen Distanz in 2010, setzte ich mir für 2011 das nächste Ziel: Die Mitteldistanz, auch als Half-Ironman bekannt,
die ich trotz heftiger Krämpfe auf der Laufstrecke gefinisht habe (und darum geht es in erster Linie!).

 

Für 2012 gab es somit nur ein logisches Ziel: Den Ironman Germany am 8. Juli in Frankfurt.
Auch wenn nicht alles perfekt und nach Plan lief, habe ich gefinisht, was dann letztendlich doch die Hauptsache ist 😉

 
Nach einem aufgrund von Verletzungen und Krankheiten verkorksten Jahr 2013 wollte ich es im Jahr 2014 wieder wissen:
Rückkehr auf die Ironman-Distanz! Nicht irgendwo, sondern im Triathlon-Mekka Roth. Dieses Rennen ist definitiv ein MUSS auf meiner To-Do-Liste.
2 Jahre mehr Erfahrung sollten helfen, deutlich schneller als in Frankfurt im Ziel zu sein. Doch ich wurde eines besseren belehrt und sah das Zielbanner zum ersten Mal nicht.

 
Deshalb: Neuer Anlauf in in 2015 und Finish, nachdem das Rennen erneut nicht ganz nach Plan lief. Aber wenigstens anständig gekämpft und gefinisht.

 

Meinen Blog möchte ich so aktuell wie möglich halten und freue mich auf einen regen Austausch mit meinen Lesern.
Und wenn ich vielleicht Einige für diesen spannenden Sport begeistern oder inspirieren kann, dann freut mich das umso mehr.
Es wird oft behauptet, Triathleten wären verrückt: Ja, das sind wir tatsächlich ein wenig.
Wer schwimmt freiwillig auf der Langdistanz 3,8km, fährt 180 km mit dem Rad und läuft danach zur Krönung noch einen Marathon mit 42,195km ?
Dazu ist es nicht immer einfach mit dem relativ komplexen Training, da auch ich noch ein Privatleben und einen Fulltime-Job habe. Aber mit Flexibilität, einer guten Planung und Disziplin schafft man auch so etwas! Nichts ist unmöglich 😉

2 Kommentare zu “Mein Weg

  1. Hey Mr. Ehmann,
    das ist ja richtig beeindruckend was du da so treibst…Respekt! 🙂 8.07 ist mein Geburtstag – also ein Glueckstag! Ich drueck dir auf jeden Fall die Daumen, aber so wir dein Training ausschaut, duerfte das fuer dich ja nicht so schwer werden 🙂
    uebringens bist du im deutschen Text 28 und im franzoesischen dann nur noch 27 😉
    Also viel Erfolg in 2 Wochen in Frankfurt!
    Liebe Gruesse,
    Isi

  2. Hallo lieber Patrick, ich wünsche DIR für alles was DU machst alles Gute und vor allem ganz ganz und nochmal ganz ganz viel Erfolg. GlG Lioba Caspary

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